Swissfillon Die Story

Swissfillon AG – Wie aus einer Idee ein spezialisiertes Unternehmen entsteht

Die Swissfillon AG aus dem Wallis ist ein junges Startup, das jedoch den typischen Bild eines solchen kaum entspricht. Keine fixe Idee aus der Bastelei in einer Garage a la dem amerikanischen Silicon Valley, kein Schnellstart mit ebenso schneller Versenkung in den Tiefen der Digitalwirtschaft und keine hemdsärmeligen Studententypen bestimmen das Bild des Unternehmens mit dem Standort in Visp, das jetzt daran geht, einen speziellen Markt zu erobern. Es sind vielmehr jahrzehntelange Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie, ingenieurtechnische Spitzenleistungen, eine mehrjährige Gründungsphase und professionelle Mitarbeiter, die den Stil von Swissfillon bestimmen. Gute Gründe dafür, dass das junge Unternehmen in der ersten Februarhälfte 2018 von der Zulassungs- und Kontrollbehörde für pharmazeutische Produkte Swissmedic erfolgreich geprüft und zugelassen wurde.

Von Machern und Ideen

Am Anfang einer jeden erfolgreichen wirtschaftlichen Unternehmung stehen Menschen, die echte  Macher sind und genau die Ideen umsetzen können, die für ein spezielles Marktsegment den passenden Start bedeuten. Die Swissfillon AG befasst sich mit dem sterilen Abfüllen hochpotenter pharmazeutischer Flüssigkeiten, wie sie der Laie beispielsweise aus Spitzen oder den Ampullen für das Aufziehen von Spritzen hinlänglich kennt. Sicherlich ist das keine bahnbrechend neue Idee. Solche Kleinstmengen aber auch grössere Abfüllmengen werden bereits seit Jahrzehnten angeboten, selten aber speziell in der Schweiz und noch weniger mit einer Präzision und Verlässlichkeit, wie es Swissfillon bei grösstmöglicher Flexibilität leisten kann. Und gerade dann, wenn es um echte Kleinstmengen geht, sind viele andere Unternehmen aus der Branche echt überfragt.

Führender Kopf hinter der Swissfillon AG ist Daniel Kehl, der CEO eines Unternehmens, das in vielerlei Hinsicht besonders ist. Seinen beruflichen Background hat Daniel Kehl, einer aus der Generation der Spätsechziger, die ihr Handwerk noch von der Pike auf gelernt haben. Als gelernter Verfahrensingenieur weiss er nicht nur wie Dinge gebaut werden und funktionieren. Er kennt auch die technologischen Schwierigkeiten, Chancen und Möglichkeiten, die hinter so manchem Projekt stecken. Seine berufliche Karriere startete der eloquente Macher bei der Lonza AG als Projektingenieur. Schon vor zwölf Jahren wusste Daniel Kehl, dass er nicht nur machen, sondern vor allem auch gestalten wollte. Damit begann dann auch sein Weg in die Selbständigkeit, der mit der Gründung einer Pharma-Ingeneering- Firma begann. Aus dieser Erfahrung heraus entstand dann auch die Idee, selbst eine kleine Pharma-Produktionsfirma aufzubauen. Bekannt ist dieses Projekt heute als die Swissfillon AG. Das kleine Unternehmen gibt es nun bereits seit über vier Jahren. Mit der Zulassung zur sterilen Abfüllung hochpotenter pharmazeutischer Flüssigkeiten durch die Swissmedic ist die junge Firma nunmehr geadelt worden und kann sich fortan auch im streng kontrollierten Schweizer Pharmamarkt bewegen.

Ohne Qualität geht auf dem Pharmasektor nichts

Die offizielle Zulassung der Swissmedic ist ein wichtiger Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte. Die oberste Schweizer Heilmittelbehörde gibt solche Zulassungen nicht unbedarft heraus. Es wird inspiziert, kontrolliert und erst nach einem langen Prozess kann eine derartige Zulassung erteilt werden.

Ohne Zweifel war das auch für die noch junge Swissfillon eine grosse Herausforderung, die mit Bravour bestanden wurde. Ohne die entsprechende Zulassung kann ein solches Unternehmen weder auf dem Schweizer noch auf dem europäischen Markt seine Produkte anbieten und verkaufen. Und ein solcher Zulassungsprozess geht auch nicht von heute auf morgen. Schon vor drei Jahren wurde erstmals der Kontakt mit Swissmedic aufgenommen. Die Pläne für Swissfillon wurden präsentiert und diskutiert. Auch schon deshalb, weil es hier eben nicht um einfache Standards geht, sondern um sehr spezielle und entsprechend präzise Verfahren. Auch deshalb war es den Machern von Swissfillon wichtig, bereit in einer frühen Phase der Unternehmensentwicklung mit der Zulassungsbehörde in Kontakt zu treten. Nur so liess sich von Beginn an ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge erreichen, das nicht zuletzt Voraussetzung für die erlangte Zulassung ist.

Zulassungen:

Aller Anfang ist schwer

Geht es um die Entwicklung der Swissfillon AG zu einem erfolgreichen Unternehmen, kann Daniel Kehl so Einiges berichten. Anfangs wurden die Unternehmen von der Konkurrenz in der Pharmaindustrie belächelt. Wie sollte ein Ingenieur mit ein paar handverlesenen Mitgründern ein solches Unternehmen erfolgreich auf den Weg bringen. Vielleicht mögen solche Visionäre wissen, wie man ein solches Unternehmen plant und aufbaut. Wie es aber geführt wird, übersteigt wohl doch die Fähigkeiten solcher Leute. Dachte man.

Wie sehr sich die Lächler von damals getäuscht haben beweist ein schmuckes Unternehmen, dass bis ins Detail seine Kompetenz unterstreicht. Und der Betrieb einer solchen pharmazeutischen Anlage funktioniert. Trotz aller Unkenrufe aus dem Lager der Zweifler und Besserwisser. Damit haben die Menschen um Daniel Kehl herum bewiesen, dass mit Visionen, einer sachlich kompetenten und leidenschaftlich hingebungsvollen Arbeit viel mehr möglich ist, als erwartet.

Die Mitarbeitenden machen das Unternehmen erfolgreich

Momentan arbeiten in der Swissfillon AG insgesamt zehn Leute. Definiert wird diese Mitarbeiterzahl als ein Minimum für den Start der Produktion. Aber schon jetzt schaut man erwartungsvoll in die Zukunft. Noch in diesem Jahr will Swissfillon in den Zweischichtbetrieb gehen. Wenn dieser Schritt erfolgreich bewältigt ist, geht es weiter in den Dreischichtbetrieb, so dass letztlich an fünf Tagen in der Woche über 24 Stunden hinweg steril abgefüllt und gefinished werden kann. Dazu werden dann wohl insgesamt um die 30 Mitarbeiter nötig sein. Es gibt also schon jetzt nicht nur Pläne, sondern auch ein deutliches Wachstumspotential für das Unternehmen.

Das Wallis ist ein schöner Ort zum Arbeiten

Es mag ein wenig absurd klingen, wenn ein künftig europaweit agierendes Unternehmen seinen Hauptsitz nach Visp im Wallis legt. Doch so abwegig ist diese Entscheidung dann doch nicht, wenn man einen zweiten Blick hinter die Kulissen wagt.

Visp ist nicht nur ein kleines Örtchen im Oberwallis, sondern eigentlich auch ein idealer Standort für Swissfillon. Daniel Kehl sieht viele Standortvorteile, die so nur Visp bieten kann. Ein Pharmahotspot wie beispielsweise Basel kann solche speziellen Vorteile nicht bieten.

So ist es für die Macher von Swissfillon eine klare Einsicht, dass hier hochspezielle Arbeiten ausgeführt werden, wofür es eben auch hochspezialisierter Mitarbeiter bedarf. Und die möchte man am liebsten selbst ausbilden, qualifizieren und gut an das Unternehmen binden. Einem Unternehmen wie der Swissfillon AG bringt es nichts, die eigenen Mitarbeiter aufwändig auszubilden um diese dann nach wenigen Jahren an konkurrierende Unternehmen zu verlieren. In Visp hat Swissfillon eine gewisse Alleinstellung, die das Abwandern von gut ausgebildeten Fachkräften deutlich einschränkt.

Ausserdem befindet sich Visp in einem überaus angenehmen natürlichem und touristisch geprägten Umfeld, das sich sehr positiv auf die Leute auswirkt, die hier arbeiten. Man lebt und arbeitet praktisch dort wo andere Ferien machen und kann sich auch aus dieser Sicht heraus hier wohlfühlen. Allein dafür sorgt schon der hohe Freizeitwert des Wallis inklusive einer Lebensart und Kultur, die sehr angenehm sind. Gute Voraussetzungen auch für Mitarbeiter mit Familie oder solche, die hier eine Familie gründen wollen. Abseits der unpersönlichen Hektik einer Grossstadt bietet Visp ein Lebensumfeld, das Arbeiten und Leben reizvoll und interessant macht. Anders als in grossen Industriestandorten, die oftmals nicht einmal genügend bezahlbaren Wohnraum anbieten können. Das wissen auch Kandidaten zu schätzen, die zuweilen sogar über einen Doktorabschluss verfügen und in Visp bei Swissfillon eine neue berufliche Heimat suchen.

Und auch aus der Sicht des Personalrecruitings ist Visp eine gute Wahl. Mit der Swissfillon bietet sich hier im Wallis für junge ehrgeizige Menschen eine gute Chance für eine erfolgreiche und langfristige berufliche Entwicklung. Letztlich schafft das auch eine hohe Loyalität zur Firma uns grenzt die Fluktuation klar ein. Natürlich ist dieser Gedanke nicht ganz uneigennützig. Immerhin baut Swissfillon mit und durch seine Mitarbeiter ein hohes Knowhow auf, das natürlich auch im Unternehmen bleiben soll.

Ein weiterer Standortvorteil ist sicherlich die geographische Lage von Visp. Von hier ist man schnell in Bern, in Mailand oder auch in Frankreich. Und die drei wichtigen internationalen Flughäfen Milano, Genf und Zürich sind innerhalb von nur zwei Stunden erreichbar. Damit bildet Visp fast schon so etwas wie einen europäischen Hotspot. Das übrigens dürfte auch für Auftraggeber aus dem europäischen Ausland durchaus interessant sein. Swissfillon ist eben ganz klar international ausgerichtet. Vom Leistungsportfolio über hochqualifizierte Mitarbeiter bis hin zum Standort.

Heimatverbundenheit trifft sich mit Qualitätsanspruch

Wer sich das Logo der Swissfillon AG genauer anschaut, trifft hier nicht nur auf die schweiztypische Farbigkeit in Rot und Weiss. Das markante Schweizerkreuz ist zu einem stilistischen F ausgebaut, das sehr wohl für Fill & Finisher steht.

Mit diesem Logo verbindet das junge Unternehmen nicht nur ein hohes Mass an Heimatverbundenheit. Präsentiert wird damit auch ein grosser Qualitätsanspruch der sich unter dem Begriff Swissness wiederfindet.

Klar ist, dass der Standort Schweiz wohl mit einer der teuersten auf der Welt überhaupt ist. Mit dem Logoe zeigt man sehr bewusst die Schweizer Identität, die auf der einen Seite immer mit teuer, auf der anderen Seite aber auch mit Präzision, Qualität und Zuverlässigkeit verbunden wird.

Potentielle Kunden fragen schon einmal nach, warum sie gerade mit Swissfillon zusammenarbeiten sollen. Immerhin ist das kein Billiganbieter im Marktsegment. Die Antwort auf solche Fragen ist relativ klar: Ja, wir sind die teuersten weltweit, wir sind aber auch die Besten in der Welt.

Wer hohe und höchstwertige Ansprüche hat, geht damit eben nicht zu einem Billiganbieter. Erwartet werden Topleistungen und dazu ein Topservice. Und beides kann Swissfillon in seinem speziellen Segment nicht nur anbieten, sondern auch garantieren. Kunden die das wollen sind auch bereit, den entsprechend höheren Preis zu zahlen.

Immerhin bietet das Qualitätsversprechen von Swissfillon auch einen Vorteil für die Firmen aus der Pharmaindustrie. Es geht bei der höchstpräzisen Abfüllung steriler hochpotenter pharmazeutischer Flüssigkeiten nicht zuletzt auch um das Leben der Patienten, die solche Medikamente gespritzt bekommen. Immerhin handelt es sich um Produkte, die in der punktgenau abgefüllten Menge beispielsweise mit Spritzen ohne Umwege direkt in den menschlichen Körper gebracht werden. Das stellt schon hohe Ansprüche an die Präzision und Zuverlässigkeit einer Firma, die sich in dieser Branche bewegt. Und auf der Spritze oder Ampulle steht eben nicht Swissfillon, sondern der Markenname der herstellenden Firma.

Zu den Standortvorteilen von Visp, dem Wallis und der Schweiz generell gehören natürlich auch solche Faktoren wie politische Stabilität und Sicherheit, ein gut regulierter Arbeitsmarkt und ein Umfeld, dass relativ sicher vor Arbeitskämpfen ist. Das sind auch Variablen, die sich letztendlich auf die Qualität und Verlässlichkeit der Produktion bei Swissfillon auswirken.

Von Wert und Wertigkeit

Swissfillon sieht sich in einer besonderen Stellung in der Pharmazeutischen Industrie. An der Schnittstelle zwischen Hersteller und Verbraucher pharmazeutischer Flüssigkeiten geht es hier teilweise um hohe Werte, immer aber um die Wertigkeit der Leistung.

Es gibt Kunden, die Vertrauen dem Unternehmen hochpotente Produkte zum Abfüllen an, die unter Umständen mehrere Millionen Franken je Liter wert sein können. Hier will der Kunde natürlich den exakten Gegenwert perfekt abgefüllt wiedersehen. Die wahre Wertigkeit zeigt sich aber in der Anwendung am Patienten. Wenn hier nicht präzise und steril sauber abgefüllt wird, geht das zu Lasten der Gesundheit oder gar des Lebens der Patienten als Endverbraucher.

Darin sieht Swissfillon den eigentlichen Wert der Arbeit. Sicherheit, Zuverlässigkeit, Stabilität und Swissness sind für Swissfillon keine beliebig austauschbaren Variablen, sondern unverzichtbare und elementare Grundwerte. Das sind die Spezialisten von Swissfillon als letztes Glied in der Wertschöpfungskette pharmazeutischer Produkte den Kunden schuldig. Nach uns kommt nur noch der Arzt., der das Medikament am Patienten verabreicht. Fehler kann sich da keiner leisten. Auch keine kleinen. Hier kennt man keine Kompromisse. Für das Qualitätsversprechen steht unter anderem auch die Zertifizierung durch die oberste Schweizer Heilmittelbehörde.

Auch junge Unternehmen haben Pläne

Selbst wenn schon Vieles erreicht ist, ist man bei Swissfillon längst nicht am Ende. Die Firma mit der hochtechnisierten Abfüllanlage  wie sie jetzt in Visp steht ist nur der erste Schritt. Das Bestreben geht dahin, in der Weiterentwicklung immer ein paar Schritte vor der Konkurrenz zu sein. Schon heute macht man sich Gedanken über die nächsten Ausbauphasen. Ein Ziel ist es, in der Region eine zweite Pharmafirma aufzubauen. Vorbild dafür könnte die benachbarte Firma Lonza sein.

Für die Weiterentwicklung stehen die Gründer selbst Pate. Was einmal die Idee von Daniel Kehl und einem Geschäftspartner war, wird sich immer weiter entwickeln. Was vor viereinhalb Jahren mit einer Investitionssumme von einer halben Million Schweizer Franken aus der Taufe gehoben wurde ist es wert, ausgestaltet zu werden. Hier sieht man sich auch in der Verantwortung den Kunden gegenüber. Solcher wie der Gebro AG aus Österreich aber auch solcher, die händeringend und manchmal schon fast verzweifelt nach Lösungen suchen, wie sie die Swissfillon AG anbietet.

Auch deshalb sieht sich der aus fünf Personen bestehende Verwaltungsrat des Unternehmens nicht einfach nur als führendes Instrument, sondern vielmehr als eine personelle Ansammlung eines gewaltigen Knowhows, das immer auch auf Weiterentwicklung ausgerichtet ist.

Warum sollten sich Pharmaunternehmen gerade an Swissfillon wenden

Die Antwort fällt hier ebenso klar wie deutlich aus: Swissfillon bietet für seine Kunden einzigartige Lösungen, die die bekannten Standards weit übertreffen. Hier werden weltweit einzigartige Lösungen umgesetzt, die für präzise Qualität bei höchster Flexibilität und Sicherheit sprechen. Dafür werden technologische Prozesse immer weiter verfeinert und die Mitarbeiter der Firma sind echte Experten in ihrem Fachgebiet.

Potentielle Kunden kommen oftmals mit höchsten Ansprüchen auf das Walliser Unternehmen zu in dem Wissen, dass nur Swissfillon hier die passende Lösung umsetzen kann. Gerade solche Wahrnehmungen zeigen, wie es der Swissfillon AG gelungen ist, aus einer Idee ein hochspezialisiertes Unternehmen der Pharmabranche zu entwickeln. Eine Story, die durchaus begeistern kann. Auch weil es bei Swissfillon mittlerweile eine Reihe von Ideen gibt, wie man sich neben der eigentlich Profession auch zunehmend humanitären Projekten zuwenden kann und will.

Drei Dinge, die für Swissfillon für 2018 auf der Agenda stehen

Hier fasst sich der CEO Daniel Kehl relativ kurz: Visibilität also eine verbesserte Sichtbarkeit auf dem internationalen Pharmamarkt, absolute Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Produktion und begeisterte Kunden. Drei Schlagwörter die doch deutlich zeigen, mit welch hohem Anspruch sich das Unternehmen als Dienstleister für die Pharmaindustrie versteht. Und natürlich steht auch ein ganz klares wirtschaftliches Ziel im Zentrum der Arbeit, der Break Even,

Kontakt

Daniel Kehl
CEO

Postfach 513, 3930 Visp, Switzerland
Mobile +41 79 405 08 86
Tel. +41 27 948 90 90

Daniel.Kehl@swissfillon.com

www.swissfillon.com

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